Die Nagelbettmustererkennung analysiert das Muster des Nagelbettes unter dem Fingernagel. Das Nagelbett besteht aus einer großen Anzahl von kleinen Rillen, die parallel von der Nagelwurzel bis zum Ende des Fingers verlaufen. Zwischen dem Nagelbett und dem Fingernagel bendet sich eine Keratinschicht. Keratin ist eine Eiweißbindung, die für den Bau der Zellstruktur notwendig ist. Nagelbetterkennung funktioniert auch mit Laborhandschuhen. Bei monozygotischen Zwillingen wird behauptet, sie würden ein identisches Nagelbettmuster (Finger-/Fußnagelbettmuster) aufweisen. Systeme zur Nagelbettmustererkennung sind auf dem Markt wenig verbreitet, und es existieren auch noch keine Pilotprojekte.